Corporate Identity

Überblick und Zielsetzung

Einige Bestandteile meiner Corporate Identity, wie Illustrationen oder Fotos, wurden bereits in früheren Kapiteln gezeigt. In diesem Abschnitt geht es um den weiteren Gestaltungsprozess der visuellen Identität unseres Hofes.

Bevor ich mit der konkreten Gestaltung begann, war es mir wichtig, mir nochmals bewusst zu machen, wofür ich diese Identität entwickle. Ich habe mein Konzept sowie meine Corporate Communications zur Hand genommen und mir einen Überblick verschafft:

Ich habe mir dazu Notizen und Listen gemacht, die mir im weiteren Prozess als Leitfaden dienten.

skizzen.webp

Schriftwahl

Erste Schritte

Ich begann mit der Suche nach der passenden Schriftart. Dafür habe ich unterschiedliche serifenlose Schriften mit meinen Illustrationen kombiniert. Mir war wichtig, dass eine Harmonie zwischen Schrift und Illustration entsteht, damit die Typografie sich organisch ins Gesamtbild einfügt.

Ich habe auch verschiedene Schriftkombinationen ausprobiert. Einerseits wollte ich wissen, ob sich eine Schrift in verschiedenen Stärken gut mit sich selbst kombinieren lässt. Andererseits habe ich auch das Zusammenspiel zwischen serifenlosen und Serifenschriften getestet.

Entscheidung

Relativ schnell war klar, dass eine abgerundete Schrift am besten zu meinen Illustrationen passt. Ich habe mich für Bevellier von der Indian Type Foundry entschieden. Die abgerundeten Formen der Buchstaben spiegeln die Linienführung meiner Illustrationen wieder.

Ich verwende hauptsächlich:

Zusätzlich habe ich die Laufweite leicht erweitert, um ein weniger gedrängtes Schriftbild zu erzeugen.

bevellier.webp

Logo

Ein Prozess mit vielen Anläufen

Da ich zu Beginn noch keinen festen Namen für mein Projekt hatte, habe ich das Logo mehrfach überarbeitet. Rückblickend war das hilfreich, weil ich dadurch viel über das funktionale und visuelle Zusammenspiel von Logo und restlicher Gestaltung gelernt habe.

Zunächst arbeitete ich mit dem Namen EQUINOX. Ich probierte einfache Schriftlösungen und erste grafische Varianten.

Dann entwickelte ich die Idee, das Logo ebenfalls in meinem Illustrationsraster zu gestalten, mit klaren Linien, abgerundeten Ecken und Varianten in Linien- oder Flächenstil.

Weiter mit dem Namen VERA

Als ich zum Namen VERA wechselte, übernahm ich das Raster-Prinzip. Ich experimentierte mit neuen Anordnungen und Farben.

vera-17.png vera-18.png

Trotzdem fehlte mir bei diesen Entwürfen der Bezug zum Rest der Gestaltung, also arbeitete ich weiter mit der Schrift Bevellier und testete verschiedene neue Ansätze.

vera-27.png

Entscheidung mit dem Namen NOUS

Als ich mich schliesslich für den Namen NOUS entschied, ging alles viel schneller. Ich wusste nun, was für mein Projekt nicht funktioniert, und vor allem, was visuell stimmig ist. Ich integrierte den Namen direkt ins Raster, erstellte Verbindungspunkte und passte das Logo so an, dass es Teil des Gesamtbildes wird.

nous-logo.webp

Farben

Strategische Herangehensweise

Für die Farbwelt meiner Identity habe ich mir bewusst Zeit gelassen. Bevor ich mich für Hauptfarben entschied, fokussierte ich mich zuerst auf die Farben der Produktverpackungen. Dabei orientierte ich mich jeweils am Produkt selbst und an der Stimmung, die ich vermitteln wollte.

→ Hier habe ich klassische Farbassoziationen gewählt, um ein Gefühl von Vertrautheit zu erzeugen

verpackungen-anfang-12.webp verpackungen-anfang-20.webp verpackungen-anfang.webp

Für die Gemüse- und Früchtetaschen, die auch für andere Produkte verwendet werden können, habe ich ein dunkles Grün gewählt. Diese Farbe steht für Natur, Wachstum und Frische, und eignet sich gleichzeitig gut als Hauptfarbe der visuellen Identität.

verpackungen-anfang-23.webp

Zusammenstellung und Anpassung

Zum Schluss habe ich alle Farben nebeneinandergestellt, sie im Detail angepasst und ergänzt, unter anderem für weitere Elemente wie die Website.

farben-final-07.png farben-final-08.png