Illustrationen
Modulare Illustrationen
Von Anfang an war mir klar, dass ich aus meiner Corporate Identity möglichst viele verschiedene Outputs entwickeln wollte, von einer Website bis hin zu Verpackungen.
Ich wollte mich gestalterisch nicht einschränken und suchte deshalb nach einer visuellen Sprache, die auf verschiedenen Medien funktioniert und gleichzeitig einen hohen Wiedererkennungswert hat.
Während einer Zugfahrt kam mir die Idee zu modularen Illustrationen. Gemeint waren einzelne, reduzierte Darstellungen von Tieren oder Produkten, die sich flexibel zu einem Gesamtbild kombinieren lassen, unabhängig von Reihenfolge oder Anordnung.
Erste Skizzen und digitale Umsetzungen
Um einen Einstieg zu finden, habe ich auf dem iPad erste Skizzen von Tieren und Produkten erstellt.
Einige habe ich anschliessend in Illustrator vektorisiert und erste Varianten ausprobiert.
Relativ schnell wurde mir jedoch klar, dass diese Illustrationen noch nicht so funktionierten, wie ich es mir vorgestellt hatte – insbesondere, weil mir die Verbindung zwischen den einzelnen Elementen fehlte.
Raster und erste Systematik
Um ein konsistenteres System zu schaffen, habe ich mir Kriterien für die Illustrationen notiert und begonnen, ein Raster zu entwickeln.
Mit diesen Vorgaben habe ich begonnen, die Elemente im analogen Skizzenblock auf einem Raster neu zu zeichnen, zuerst auf Basis der bisherigen Illustrationen, später zunehmend abstrahiert.
Dann habe ich das Raster digital in Illustrator nachgebaut und begonnen, die Illustrationen direkt darin zu gestalten. Als ersten verbindenden Faktor habe ich auf der horizontalen und vertikalen Mittelachse jeweils eine Lücke gelassen, in der Hoffnung, dass dieses Element als gemeinsame Struktur ausreichen würde.
Zwischenversuche und neue Ansätze
Als ich nicht mehr weiterkam, habe ich mit unterschiedlichen Strichstärken experimentiert, um mehr Spannung in die Illustrationen zu bringen.
Ich habe die einzelnen Elemente testweise auf ein Foto gesetzt, um zu prüfen, ob sie im Zusammenspiel funktionieren, aber das Resultat überzeugte mich überhaupt nicht.
Also habe ich einen neuen Anlauf genommen, zurück zum leeren Raster.
Dieses Mal habe ich versucht, die Illustrationen mit verbindenden Punkten auszustatten. Zudem habe ich die Kuh und das Alpaka jeweils auf vier Rasterfelder verteilt, damit die Grössenverhältnisse zu Huhn und Produkten stimmten.
Aufbau eines Gesamtbildes
Um das Bild lebendiger und dynamischer zu gestalten, habe ich zusätzliche Elemente wie Gras, Vögel, Wolken und Bäume gezeichnet. Damit konnte ich erstmals ein grösseres, zusammenhängendes Gesamtbild schaffen.
Anwendung auf Verpackungen und Website
Parallel zu den Illustrationen habe ich entschieden, dass ich folgende Produkte verpacken möchte:
- Wolle
- Eier
- Milch
- Gemüse und Früchte
Deshalb habe ich weitere Illustrationen erstellt, um sie gezielt auf den jeweiligen Verpackungen einsetzen zu können.
Auch für die Website brauchte ich ergänzende Illustrationen. Insgesamt habe ich folgende Elemente umgesetzt:
- Huhn
- Eier
- Kuh (gross und klein)
- Milch
- Fleisch
- Alpaka (gross und klein)
- Wolle
- Getreide
- Mehl
- Karotte
- Tomate
- Fenchel
- Kohlrabi
- Apfel
- Birne
- Trauben
- Pfirsich
Zum Schluss habe ich verschiedene der erstellten Elemente zu Gesamtbildern kombiniert, um zu sehen, wie sie gemeinsam wirken können.