Konzept
Erste Ideenfindung
Nach der Recherche begann ich mit der Entwicklung eines eigenen Konzepts. Die Analyse der anderen Höfe hatte mir viele Anregungen gegeben, wie ich unseren Bauernhof interessant und zukunftsgerichtet gestalten könnte.
Relativ schnell war für mich klar, dass Abonnements für verschiedene Produkte im Zentrum meines Konzepts stehen würden. Mein Ziel war es, eine Form der indirekten Selbstversorgung zu ermöglichen, bei der Menschen regelmässig mit lokalen, hochwertigen Lebensmitteln versorgt werden, ohne selbst Landwirtschaft betreiben zu müssen.
Produktauswahl
Im ersten Schritt habe ich definiert, welche Produkte ich mir für das Abo-Angebot vorstellen könnte. Dabei spielten sowohl persönliche Vorlieben als auch vorhandene Ressourcen eine Rolle:
- Wolle, weil ich selbst gerne stricke und es grossartig fände, mit lokaler Wolle zu arbeiten
- Eier, da wir auf unserem Hof bereits Hühner halten
- Milch und Fleisch, weil Kühe und Rinder so vielseitig genutzt werden können
- Gemüse und Früchte, als essenzielle Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung
- Kräuter, als Ergänzung zum Gemüse
- Mehl, um auch das Backen zu ermöglichen
Patenschaften und Zielpublikum
Von Anfang an war mir auch wichtig, Tierpatenschaften anzubieten. Ich finde, sie stärken die emotionale Verbindung zum Hof und vermitteln das Gefühl, ein Stück weit einen eigenen Bauernhof zu besitzen.
Ebenso war früh klar, dass es einen Laden in der Stadt geben sollte. Die Zielgruppe meines Konzepts sind Menschen aus städtischen Gebieten, konkret aus Freiburg, da gerade sie oft kaum Zugang zu Selbstversorgung haben. Der Laden soll eine regelmässige Abholmöglichkeit bieten und gleichzeitig als Schnittstelle zwischen Stadt und Land funktionieren.
Kurse und Bildung
Ein weiterer Baustein meines Konzepts waren Kurse, die ich immer wieder im Kopf hatte. Ich stellte mir vor, sie direkt auf dem Hof anzubieten, zum Beispiel in einer umgebauten Küche im Stall. So könnten Besucherinnen und Besucher lernen, wie man mit den eigenen Produkten umgeht, vom Brotbacken bis zum Einlegen von Gemüse.
Erste Skizzen
Um meine Gedanken zu sortieren, habe ich zwei meiner Ideen konkret skizziert:
- Hühnerpatenschaften
- Kräuterterrassen
Diese Skizzen halfen mir dabei, erste visuelle Ansätze zu entwickeln und einzelne Aspekte meines Konzepts greifbarer zu machen.
Konkrete Ausarbeitung in Notion
Anschliessend habe ich mein gesamtes Konzept in Notion dokumentiert, gegliedert und laufend ergänzt.
Das Konzept wurde am 12. März 2025 erstellt und hat sich im Verlauf der Arbeit immer wieder leicht verändert.
Hier kann man das Konzept direkt einsehen, darunter befindet sich ein Video mit zusätzlichen Einblicken.
Visuelle Konzeptskizze
Zum Abschluss dieses Schritts habe ich versucht, mein Konzept visuell auf einer grossen Kartonwand in meinem Büro festzuhalten. So hatte ich es im weiteren Prozess immer im Blick und konnte mich bei der weiteren Ausarbeitung daran orientieren.